Rotkappenrisotto mit Kürbis

So sieht das Risotto nach 10 Minuten aus, wenn der Kürbis dazugegeben wurde.

Zutaten

2 Lauchzwiebeln
2 EL Olivenöl
250g Risottoreis
½ Hokkaido Kürbis klein (ca. 500 g)
2 Hand voll getrocknete Rotkappen (ca. 70g)
750 ml Frische Hühnerbrühe oder ersatzweise Fond oder Brühe aus dem Glas
50 ml Wermut (z.B. Noilly Prat)
2 EL Butter
4 kleine Zweige Thymian
4-5 EL geriebener Parmesan und nach Belieben zum Bestreuen
Salz und Pfeffer

Zubereitung

Pilze in ein wenig heißem Wasser einweichen. Lauchzwiebeln waschen, putzen, fein schneiden bzw. würfeln. Kürbis entkernen, waschen und in möglichst kleine Würfel (½ cm) schneiden. Brühe erhitzen.

In einem großen, weiten Topf die Zwiebeln mit Olivenöl andünsten. Risottoreis zugeben und ebenfalls unter Rühren glasig dünsten; mit Wermut ablöschen. Pilze zusammen mit dem Einweichwasser dazu geben. Wenn das Wasser verkocht ist ca. 1-2 Kellen Brühe dazu geben, so dass der Reis bedeckt ist. Bei kleiner Hitze köcheln lassen und ab und zu umrühren. Nach ca. 10 Minuten die Kürbiswürfel und den Thymian unterrühren. Insgesamt ca. 20-30 Minuten köcheln lassen und immer wieder heiße Brühe nachgießen.

Wenn der Reis gar ist, Butter und geriebenen Parmesan unterrühren. Der Reis kann noch einen bissfesten Kern haben. Das Risotto sollte cremig sein und beim Rühren eine Welle bilden. Die Thymianzweige herausnehmen, das Risotto mit Salz und Pfeffer würzen und heiß servieren. Nach Belieben mit geriebenem Parmesan bestreuen. Dazu passt ein leichter bis mittelschwerer Rotwein.

Tipp: Wer frische Pilze zur Hand hat schneidet ca. 100 g in Scheiben oder Stücke. Dann in wenig Butter braten, salzen und pfeffern und über das Risotto streuen.

Danke an Elke für die Rezeptentwicklung.

Weitere gute Risottorezepte und chemisch-verfahrenstechnische Hintergründe findet man in Hans Gerlachs lustigen Kochbuch Kochen (fast) ohne Rezept.