Fujifilm X10

Fujifilm X10
Fujifilm X10

 

Seit zwei Tagen bin ich stolzer Besitzer der Fuji X10 Kompaktkamera.
Ich habe mir die Kamera gekauft, weil ich für Unterwegs eine bessere Kompakte wollte als meine alte S2700 von Fuji, die nicht gerade durch eine gute Bildqualität auffällt. Dasselbe gilt für die Panasonic DMC-FS3 die ich mal für Beate gekauft hatte. Bei Sonnenschein liefert sie ganz passable Bilder, aber in geschlossennen Räumen sind die Resultate eher mau. Der Blitz überstrahlt gerne und wirft harte Schatten. Ohne Blitz gibt es Bewegungsunschärfen und grobes Pixelrauschen und damit oft unbrauchbare Bilder.

Also habe ich mich nach einer guten Kompakten umgesehen. Nach den ersten Test mir Jörns neuer Pen E-PL2 lag der Schritt zur Systemkamera nahe, aber dann entschied ich mich gegen die Verwendung von Wechselobjektiven. Wenn man hochwertige Objektive dazurechnet, kommt man schnell über 1000 Euro und am Ende schleppt man wieder zuviel Equipment mit sich rum. Also beschränkte ich mich bewusst auf eine Kompaktkamera. Nur sollte sie ein gutes Objektiv mitbringen und Einstellmöglichkeiten wie eine Spiegelreflex haben. Idealerweise bietet die Kamera Direktzugriff auf die Grundeinstellungen wie Blende, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur, ISO Empfindlichkeit und Weißabgleich. Nach langem hin und her habe ich mich in die Nikon P7100 verliebt. Nur die Bildqualität des kleinen 10 MP Sensors erschien mir nicht mehr zeitgemäß.

Und dann stieß ich zufällig auf die Fujifilm X10. Wie es der Zufall wollte, waren am vergangenen Wochenende Fototage bei 1000 Töpfe und ich konnte die frisch angekündigte X10 gleich ausprobieren. Wenn man das hochwertige Retro-Gehäuse erst einmal in der Hand hatte will man es nicht mehr hergeben. Das Design ist sehr edel und die Verarbeitung genauso wie die technischen Daten: absolut Spitze.

Wer sich für die inneren Daten interessiert kann sie bei Fujifilm oder auf diversen Previews im Internet nachlesen. Nur kaufen kann man sie noch nicht. Es sei denn man bequatscht den armen Fuji-Mann solange bis er eines der wenigen Exemplare reserviert. In Deutschland gibt es bis heute nur etwa 7-12 Stück – und eine ist jetzt meine. Sie wurde gleich am Montag geliefert und seither habe ich viel Spass mit der kleinen. Auf Google+ habe ich ein Beispielbild gepostet, das ich gestern in Berlin geschossen habe. Leider ist das Wetter hier in Hamburg momentan zu nebelig und es wird abends viel zu schnell dunkel. Jetzt hoffe ich auf ein paar Sonnenstunden am Wochenende.