SNM 2010

Seit drei Tagen bin ich jetzt in Salt Lake City.

Heute abend beginnt die SNM 2010 und ich hatte doch allerhand zu tun den Stand für Bruno fertig zu bekommen. Zwar war es relativ einfach den Stand aufzubauen, aber wir hatten ein paar Probleme mit der Beleuchtung. Da der Stand aus Deutschland kam, mussten wir erst neue 110V Halogenlampen besorgen. Leider waren die 150 Watt Halogenstäbe fast überall ausverkauft.

Heute haben wir dann die letzten zwei bekommen und so konnte ich die Beleuchtung endlich testen. Zuvor musste ich aber erst noch den Strom organisieren, da uns die Messebauer von Philips die Hauptleitung geklaut hatten.

Zur Feier des Tages haben wir auch noch Sekt organisiert. Immerhin gibt Bruno sein Debut in Amerika. Mal sehen wie die Eröffnungsfeier in 1 Stunde läuft.

Da wir gestern einen kleinen Ausflug zur Bingham Kupfermieneund und den Salzsee in der Nähe gemacht haben gibt es unten noch ein paar Bilder zum Gucken.

Schöne Grüße aus SLC.

Synthra Messestand auf der SNM 2010
Bingham Kupfermine
Salt Lake

Die anderen kleinen Katastropen

Also vor dem Flug ging ja einiges mit dem Renovieren schief und der Kühlschrank ging auch kaputt. Das habe ich schon erzählt. Das ist aber noch lange nicht alles.

Am Freitag hat dann die Telekom unseren Privatanschluß von Analog auf ISDN umgestellt. Das soll heißen dass Beate praktisch seit Freitag kein Telefon und DSL mehr hat. Ich sitze hier in Südafrika und Beate wartet auf den Anruf der Kühlschrank Monteure. Aber das Telefon ist tot und bleibt es auch solange kein NTBA und Splitter montiert werden. Toll was. Zum Glück hat Beate noch das Handy – welches ich glücklicherweise 10 Tage zuvor gekündigt habe. Es kann also jeden Tag von Vodafone auch abgestellt werden.

Das ist aber noch lange nicht alles.

Hier in Kapstadt angekommen musste ich feststellen, dass meine beiden Kreditkarten nicht funktionieren. Zumindest haben beide das bekannte Chip-Problem. Da sehr viele Restaurants, Taxis und Geschäfte nur den Chip auslesen stand ich also mittellos da. Gut dass ich noch Bargeld mitgenommen hatte. Besser noch, die alte EC Karte funktioniert wenigstens am Bargeldautomaten.

Und jetzt warte ich auf das nächste Drama…

Kapstadt – endlich Urlaub

Am Freitag bin ich hier in Kapstadt angekommen. Unterwegs habe ich noch meinen guten Sitzplatz gegen einen Kackplatz eingetauscht. Mit Dackelblicken bat mich ein junges Pärchen darum zusammensitzen zu wollen. Also gab ich nach und zog an einen anderen Gangplatz um. Man möchte dem jungen Glück ja nicht im Weg stehen und ihnen die erste Beziehungskrise ersparen.
Schnell wurde mir klar, dass ich über’s Ohr gehauen wurde. Es war einer dieser beliebten Endplätz bei denen die Rückenlehne nicht verstellt werden konnte. Und das auf einem 11 Stunden Nachtflug. Danke.

Egal, ich habe ja Urlaub.

Hier in Kapstadt gehe ich es erst einmal ruhig an. Das Hotel ist phantastisch und ich habe das Gefühl der einzige Gast zu sein. Ich bin glücklich und ich bekomme ein Zimmerupgrade.
Zu Fuß erkunde ich die Gegend und steige dann in einen dieser Touristenbusse, um mir einen Überblick zu verschaffen. Gibt es eigentlich eine Stadt auf der Welt die nicht diese roten, offenen Doppeldeckerbusse hat? Die scheinen sich zum internationalen Standard entwickelt zu haben.

Und hier sind die ersten Bilder. Klar, das Wetter ist herrlich und es gibt keine 20 cm Neuschnee!

Eine Firmengeschichte geht zu Ende

Offiziell ist heute Schluss.

Bis gestern, dem 30.06.2009 wurde einem Großteil der GE Medical Systems – Functional Imaging GmbH Mitarbeitern in Münster gekündigt. Eine kleinere Gruppe wurde von GE Healthcare in Braunschweig übernommen. Damit endet eine Erfolgsgeschichte die Anfang der 80er als nuclear interface begonnen hat.

Zwar werden die Produkte noch über GE Benelux in Liege weiterverwaltet, aber eine Eigenständige Produktentwicklung gibt es nicht mehr. Diese wurde einem Zulieferer übertragen. Ich hoffe, dass hier das Zusammenspiel reibungslos funktioniert, da ich immer noch an den Erfolg und die Weiterentwicklung der Produklinie glaube.

Sei es nun die Wirtschaftskrise, die hohen Erwartungen innerhalb GE’s oder eine ökonomische Notwendigkeit. Ich bin betroffen über die Schließung dieser Niederlassung in Münster und werde meine Kollegen vermissen.

Vergangene Woche hatten wir noch einmal die Gelegenheit zusammen einen Betriebsausflug nach Oberhausen zum Gasometer zu unternehmen. Das Wetter hat auch mitgespielt und ich habe noch ein paar nette Bilder als Nachtrag hier ins Netz gestellt.

Zu den Bildern geht es hier lang >>>

Firmenschild

Monterrey, Mexico – 5:20 Uhr

Monterrey view

Jetlag ist was feines denke ich mir. Morgen muss ich um 6:00 Uhr früh einen Kunden besuchen. Da kommt es mir ganz gelegen, dass ich noch ein wenig auf Europäische Zeit eingestellt bin. Aber gestern und heute hat mir die Zeitumstellung nicht viel gebracht. Wieder einmal bin ich einsamer Erster am Frühstücksbuffet.

Ansonsten war es eine weise Entscheidung einen Tag früher anzureisen. Erstens kann ich mich so dem heissen Klima etwas anpassen. Immerhin hatten wir gestern 37°C. Und zweitens macht es mir weniger aus, dass mein Gepäck wieder einmal nicht ankam. Glücklicherweise ist es mir 24 Stunden später zum Hotel gebracht worden. Nur konnte ich ohne Badehose nicht den Hotelpool testen – mache ich dafür heute.

Also hatte ich genügend Zeit ein paar Kleidungsstücke im Einkaufszentrum gegenüber einzukaufen, einen kleinen Ausflug auf einen Berg in der Nähe zu machen und mein Buch zuende zu lesen.
Dises Buch „Die 4-Stunden Woche“ von Tim Ferriss ist ein echter Augenöffner was das Verhältnis zwischen Arbeit und Leben angeht. Dafür bekommt Tim von mir 5 Sterne und hat es sofort auf den ersten Platz geschafft. Die Übersetzung aus dem Englischen ist sehr gut gelungen und flüssig zu lesen. Ein absolutes „must read“ für jeden Büroarbeiter und Selbständigen.

Dänemarkurlaub im Februar – Windstärke 12

Das ist schon immer etwas besonderes gewesen im Februar an die Dänische Nordseeküste zu fahren. Dieses Jahr hat es wieder mal geklappt. Da bei meinem Arbeitgeber die Geschäftsreisen momentan dem Sparzwang zum Opfer fallen und ich deshalb nicht an den üblichen Jahrestreffen teilnehmen muss, konnte ich ganz entspannt in diesen Urlaub fahren.

Was uns in den 8 Tagen so alles erwartet hat können die Bilder am besten beschreiben. Klicke einfach auf den Link: Dänemarkbilder

Wie man leicht sehen kann, macht es richtig Spass mit Lightroom aus den Fotos kleine Kunstwerke herzustellen und als ferige Flashgalerie zu exportieren. Wer also kein Flash installiert hat sollte das schnellstens nachholen. Es lohnt sich.

Strand_und_Wellen